O2 startet europaweiten Kostenairbag für die mobile Internetnutzung

Bild: o2Pünktlich zum Start der neuen Reise-Saison startet o2 am kommenden Montag mit neuen Preisen für die mobile Internetnutzung im Ausland. Demnach werden pro angefangenen 10-kB-Datenblock 5 statt bisher 7 Cent berechnet. Der Preis für jedes übertragene Megabyte sinkt somit von 7,17 auf 5,12 Euro. Obwohl die Abrechnung im 10-kB-Takt vergleichsweise kundenfreundlich ist, gibt es auch deutlich günstigere Angebote. So beispielsweise die Offerte von T-Mobile, bei der Vertragskunden für die gleiche Leistung 1,95 Euro zahlen.
Allerdings verspricht o2 seinen Kunden mit dem Zahlungslimit von 59,90 Euro bei GPRS- und UMTS-Nutzung im Ausland absolute Kostenkontrolle. Ist dieser Betrag erreicht, erfolgt für den jeweiligen Monat keine weitere Berechnung. Die Übertragungsgeschwindigkeit wird auf zunächst maximal 64 kBit/s gedrosselt. Der Nutzer wird jeweils durch eine SMS über die Drosselung informiert. Ab einem übertragenem Volumen von 200 MB erfolgt eine erneute Geschwindigkeitsbremsung auf 2 kBit/s. Zu Beginn des nächsten Abrechnungszeitraums wird die Beschränkung wieder aufgehoben.
O2 reagiert auf EU-Regelung
Der Tarif mit dem Namen Mobiles Internet Ausland mit Kosten-Deckel wird von o2 automatisch und kostenlos eingerichtet und ist eine Antwort auf die am 1. März in Kraft getretene EU-Regelung zum Daten-Roaming. Ab 1. Juli schalten alle Mobilfunkbetreiber die Sperre für den Höchstbetrag von 59,50 Euro automatisch. O2 bietet seinen Kunden die Möglichkeit, nach Erreichen des Betrags ohne Mehrkosten weiter zu surfen, dann allerdings mit reduzierter Geschwindigkeit.
Für alle Nutzer, die im Ausland sehr viel surfen und daher nicht mit 12 MB Datenvolumen monatlich auskommen, bietet o2 optional das Internet Day Pack EU für 15 Euro pro Tag an. Mit dieser Option erhalten die Kunden 50 MB Übertragungsvolumen für die mobile Internet-Nutzung mit voller Bandbreite. Auch hier fallen nach Verbrauch für das Weitersurfen keine Mehrkosten an. Es erfolgt jedoch eine Drosselung für den Rest des Tages auf zunächst 64 kBit/s. Ab ca. 70 MB Übertragungsvolumen wird auf 2 kBit/s gedrosselt.
Airbag greift auch außerhalb der EU
Neben den EU-Ländern greift der Tarif auch in Andorra, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Französisch-Guayana, Gibraltar, Griechenland, Großbritannien, Guadeloupe, Guernsey, Irland, Island, Isle of Man, Italien, Jersey, Kroatien, La Reunion, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Martinique, Monaco, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, San Marino, Schweden, der Schweiz, Slowenien, der Slowakei, Spanien, Tschechien, Ungarn, dem Vatikan und Zypern. An den Preisen für das Daten-Roaming außerhalb dieser Länder ändert sich nichts.











1 Kommentar
Dieser Kostenairbag geht mir noch nicht weit genug, der Trend ist aber gut.
Die heutige Datennutzung per HSDPA ist erst der Anfang und Geräte wie iPhone und iPad belasten die Reisekassen von Urlaubern extrem.
Eine Prepaid Daten SIM-Karte wie die von prepaid-global.de ist eine gute Alternative:
Spanien Prepaid Daten SIM-Karte spart 95 % der Kosten.
Alternative für 0,03 €/MB
Als alternative Lösung für 3 Cent pro MB ist der Kauf einer Prepaid-Karte empfehlenswert. Er lohnt sich entgegen breiter Meinung auch für einen kurzen Urlaube Spanien. Zwar verfällt das Guthaben meistens spätestens nach 12 Monaten – es lässt sich aber durch eine Auflassung des Guthabens ab 10 Euro häufig für die nächsten 12 Monate verlängern und somit retten.