o2 zu teuer: PalmPre ist deutlich günstiger erhältlich

Bild: o2 und Palm PreDas, innerhalb eines Monats, zum Kulthandy gewandelte PalmPre ist nun noch einmal interessanter geworden. Der bisherige Anbieter o2, verkauft den PalmPre, mit dem neuen Betriebsystem WebOS, mittlerweile bei Version 1.3 angekommen, für 481 Euro. Doch findet sich der Neuling für knapp 400 Euro, bei gleich mehreren Händlern des Versandhauses Amazon. Gebrauchte Varianten liegen gleich noch einmal 100 Euro darunter.
Interessant dürfte die Weihnachtszeit werden, da der Preis in den letzten Wochen schwankte. Wer sich also für den PalmPre interessiert oder ein passendes Weihnachtsgeschenk sucht, der sollte den Preis im Auge behalten und nicht beim ersten Angebot zuschlagen. Betrachtet man also die Preise für gebrauchte Geräte oder selbst für einen neuen PalmPre, so wird deutlich, dass der bisherige Anbieter o2, das Smartphone zu teuer verkauft. Vielleicht bessert ja auch er bald nach.
Immerhin startete er gerade ein Angebot, in dem Käufer die alternative Ladestation TouchStone und den entsprechenden Akku-Deckel, bei Kauf, gratis dazu erhalten. Der Anbieter wiederholt damit eine Aktion, die es bereits zum Verkaufsstart gab. Rechnet man nun die Preise für den Touchstone (50 Euro) und den alternativen Akkudeckel (20 Euro) noch dazu, so landet man bei knapp 410Euro, was näher an dem Amazon Preis liegt. Denn der PalmPre hat allemal das Zeug dazu, zum iPhone Konkurrenten zu werden.
Konflikte bei der Wiederherstellung der Daten
Sein 7,9 Zentimeter messendes Haupt-Display zeigt 320 mal 480 Pixel und ist zeitgemäß mit einer Touchoberfläche, die Multitouch unterstützt, ausgerüstet. Die ausziehbare QWERTZ-Tastatur hat unterschiedliche Druckpunkte, eignet sich aber dennoch, um eine längere E-Mail zu tippen. Für Freunde der Bildschirmtastaturen existiert parallel eine virtuelle Bildschirmtastatur, die sich alternativ nutzen lässt. Mit seinem leichtem Gewicht von 135g steht er dem iPhone um gerade einmal 3g nach. Sein maximaler Speicherplatz beträgt 8 GB, was für das mobile Musik hören reichen sollte und auch, um mal ein Video zu gucken.
Ärger macht indes das Daten-Backup, das Palm normalerweise, mit Hilfe der eigenen Server durchführt. Gespeichert werden dabei Termine, Adressen und die Konfiguration von E-Mail Adressen. Die aktuelle Version des webOS (1.3.1) speichert keine Passwörter mehr und sorgt so dafür, dass E-Mail Adressen, nach einem Firmware-Update, neu konfiguriert werden müssen.
Immerhin scheint dieses kein generelles Problem zu sein. Wie das Online-Portal PreCentral berichtet, kam es bei einigen Benutzern zu Konflikten bei der Wiederherstellung der Daten nach einem Austausch des Gerätes. Ihnen war es nicht möglich, die Daten auf das neue Gerät zu übertragen. Palm arbeitet indes schon an der Lösung des Problems, da dieses bereits seit Markteinführung bekannt sei. Betroffen seien aber, so weiter, nur wenige Kunden.











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