o2, Vodafone & Co: Günstige Prepaid-Angebote für mobiles Internet

Bild: o2 und T-MobileDer Ausbau der UMTS-Netze in Deutschland hat begonnen. Die großen Mobilfunk-Anbieter bemühen sich, in immer mehr Gebieten das mobile Highspeed-Internet für ihre Kunden bereitzustellen. Auch die möglichen Geschwindigkeiten werden weiter nach oben geschraubt. So haben die im Netzausbau führenden Anbieter T-Mobile und Vodafone vor kurzem den Ausbau auf bis zu 14,4MBit/s in einzelnen Bereichen angekündigt. Auch o2 startete in München mit einer Geschwindigkeit von bis zu 28 MBit/s per HSPA+ durch. Neben der höher werdenden Bandbreite kämpfen die Anbieter auch mit immer niedrigeren Preisen um potenzielle Kunden. So gibt es seit einigen Monaten vor allem in den E-Netzen sehr günstige Angebote von Prepaid-Anbietern. Die Offerten sind vielfältig und oftmals ist es schwer, den für sich passenden Tarif aus dem Angebots-Dschungel zu finden, wie teltarif.de berichtet.
Die günstigsten Prepaid-Angebote innerhalb der Monats-Flatrates bieten derzeit E-Plus und o2. Aldi Talk steht dabei mit seinem Tarif ganz vorn. Die Kunden können hier zum Pauschalpreis von 14,99 Euro 30 Tage lang unbegrenzt den mobilen Internet-Zugang im E-Plus-Netz verwenden. Etwas teurer ist die E-Plus-Alternative Blau. Hier schlägt die mobile Internet-Flatrate mit monatlichen Kosten von 19,80 Euro zu Buche. Anders als die Aldi-Flatrate, bei der man für die Aufladung des Kontos selbst verantwortlich ist, bietet Blau den Vorteil der so genannten Komfort-Aufladung. Wird ein bestimmter Guthaben-Stand unterschritten, wird die Prepaid-Karte hierbei automatisch aufgeladen. Die Kunden können also, ähnlich wie die Kunden eines Langzeitvertrages, uneingeschränkt und ohne Unterbrechungen surfen.
o2 oder E-Plus: Wahl des Netzes hängt vom Surfgebiet ab
Mit 19,95 Euro pro Monat ist die Internet-Flatrate von Tchibo nur wenige Cent teurer als der Prepaid-Tarif von Blau. Hier nutzen die Kunden das o2-Netz, das vor allem hinsichtlich des UMTS-Standards und der HSPA-Erweiterung einen deutlich besseren Ausbau als das E-Plus-Netz bietet. Allerdings sollten die Kunden vor der Buchung eines bestimmten Tarifes die Verfügbarkeit der Netze in ihrer Umgebung genau prüfen. Sollte das UMTS-Netz von o2 nicht verfügbar sein, kommt es häufig vor, dass in diesem Fall nur herkömmliches GPRS mit einer dem Analog-Modem im Festnetz vergleichbaren Performance zur Verfügung steht. E-Plus hingegen deckt bis Jahresende 90 Prozent der Bevölkerung mit EDGE ab, welches Downstream-Geschwindigkeiten von bis zu 220 kBits/s bietet.
Auch von o2 direkt wird mit dem Internet-Pack L, das direkt auf eine o2-o-Prepaidkarte oder auf eine Loop-Karte aufgebucht wird, eine mobile Prepaid-Internet-Flatrate zur Verfügung gestellt. Das Angebot ist mit 25 Euro pro Monat deutlich teurer als die anderen Angebote. Dafür rechnet o2 wie die Discounter im E-Plus-Netz im fairen 10-kB-Takt ab, während bei Tchibo der weniger kundenfreundliche 400-kB-Takt gilt. Bedenkt man die Tatsache, dass bei allen genannten Tarifen ab einem Verbrauch von 5 GB im Monat eine Performance-Drosselung auf 56 bis 64 kBit/s im Downstream vorgenommen wird, kann die Abrechnung des Taktes schnell zu einem ausschlaggebenden Faktor werden.











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