Palm Pre Plus und Palm Pixi Plus im Test

Palm hat mit dem Pre Plus und Pixi Plus zwei neue Smartphone-Modelle auf den Markt gebracht. Das Palm Pixi Plus ist 55 mal 111 mal 10,85 Millimeter groß und bringt rund 90 Gramm auf die Waage. Im Gegensatz zum Palm Pre Plus handelt es sich nicht um einen Slider. Auf der Vorderseite befindet sich der Touchscreen und die QWERTZ-Tastatur des Gerätes. Verschwunden ist sowohl beim Pixi Plus, als auch beim Pre Plus, der "echte" Knopf unter dem Bildschirm. Er wurde durch einen Touch-Knopf substituiert. Die Tester von teltarif.de hätten sich ein schöneres Design der Tastatur gewünscht. Gefallen hat hingegen der mitgelieferte, bunte Akkudeckel. An den Seiten finden sich ein 3,5-Millimeter-Kopfhöreranschluss, ein USB-Anschluss, der Einschaltknopf, eine Lautstärkewippe und ein Stummschalter für den Klingelton. Für die Anbindung in das heimische Netz oder auch für das mobile Surfen bietet das Pixi Plus nun WLAN, HSDPA und EDGE.
Langsamer Prozessor und gewohnt gutes OS
Im Internen des Pixi Plus werkelt ein Prozessor, der gegenüber dem neuen Pre Plus deutlich langsamer ist. Dieser ist gerade bei steigender Anzahl von laufenden Apps deutlich spürbar. Gleiches gilt für Spiele. Nach einer Atempause hat das Gerät aber keine Probleme, auch Youtube-Videos abzuspielen. Zudem stehen dem Anwender nur 8 Gigabyte Speicherplatz zur Verfügung. Nach wie vor fehlt hier die Möglichkeit, diesen per microSD-Karte zu erweitern.
Als Betriebssystem kommt weiterhin das etablierte WebOS aus gleichem Hause zum Einsatz. Dieses brilliert vor allem in der Bedienung. Die bekannten Karten lassen sich nach belieben und durch die bekannten Gesten über den Bildschirm schieben. Wer sich daran einmal gewöhnt hat, wird diese Art der Bedienung schnell nicht mehr missen wollen. Menü-Optionen finden sich meist in der oberen, linken Ecke.
Surfen, Apps und die Kamera mit Videofunktion
Ebenso wie die Bedienung hat den Kollegen von teltarif.de der Browser des Gerätes gefallen. Die Seiten werden ansehnlich dargestellt, das Scrollen erfolgt meist flüssig, und ein Doppel-Tipp auf dem Bildschirm passt den Webseiten-Ausschnitt passgerecht an die Displaygröße an. Nach wie vor gibt es allerdings Probleme bei der Rotation. Zwar dreht das Pixi Bildschirminhalte in alle Richtungen mit, wenn es gedreht wird, jedoch werden leider ab und zu Inhalte einfach abgeschnitten und sind auch nicht durch ein erneutes laden der Webseite zu beheben.
Der AppStore des WebOS mag dem Apple-Jünger nach wie vor so leer erscheinen wie die Wüste Gobi. Doch die Zahl der angebotenen Apps steigt, unter anderem auch seit Palm die Bezahlfunktion für Apps ebenfalls in Deutschland eingeführt hat. Updates bezieht das Gerät automatisch, wenn auch mit Verzögerung. Eine One-Klick-Methode steht allerdings zudem zur Verfügung. Die Kamera des Palm Pixi, die Aufnahmen nur mit mageren zwei Megapixel anfertigt, versteht mittlerweile auch den Dreh einfacher Videos. Diese lassen sich direkt auf Youtube Laden und per E-Mail und MMS verschicken.
Betriebssystem macht Spaß, der Prozessor weniger
Das neue Gerät ist sicher ein Einsteiger-Smartphone und wird von Palm auch als ein solches gesehen. Das Betriebssystem macht Spaß. Gerade beim Pixi Plus bleiben aber der schwache Prozessor und die winzigen Tasten der QWERTZ-Tastatur die Schwächen. Das Konzept verspricht Erfolg, das Gerät bisher weniger.
Bild: Palm











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