Internet wird langsamer – 1 % Poweruser erzeugen Hälfte des Traffics
Nach Messungen von Akamai (einem Anbieter von Beschleunigungsdiensten für Online-Anwendungen und Inhalten), ist die Verbindungsgeschwindigkeit im Internet gesunken. In der Veröffentlichung heißt es, das Internet wurde im zweiten Quartal 2009 weltweit um 11 Prozent langsamer. Die Durchschnittgeschwindigkeit lag bei 1,5 MBit/s.
Besonders in den zehn Ländern mit den am besten ausgebauten Netzinfrastrukturen wird die Abwärtsentwicklung sehr deutlich. Hier wurden in sieben dieser Länder niedrigere Geschwindigkeiten gemessen. Den Spitzenwert der Performance-Verschlechterung habe man in der Schweiz gemessen. Hier sind die Übertragungsraten um 13 Prozent gesunken.
Es gibt aber auch Länder in denen die Performance aufgrund einer verbesserten Netzinfrastruktur verbessert werden konnte. Spitzenreiter ist Südkorea mit einer Steigerung von 3,2 Prozent und einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 11,3 MBit/s. Rumänien konnte die Performance aufgrund des Netzausbaus sogar um durchschnittlich 49 Prozent steigern.
Interessant bei dieser Entwicklung ist die Frage, welche Usergruppen welche Ressourcen in Anspruch nehmen. Während man von den Providern zumeist ausweichende Antworten erhält, präsentierte Telefónica auf der ITU Telecom World 2009 in dieser Woche präzise Zahlen. Danach verursachen fast drei Viertel aller Telefónica Kunden lediglich ein Prozent des Datenverkehrs, dagegen verursachten 2,3 Prozent der Kunden über drei Viertel des gesamten Datenaufkommens.
Quelle:
- golem.de
- teltarif.de











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