Prepaid-Surf-Stick-Pakete: Ein ideales Geschenk zu Weihnachten

Bild: Bild: (c) amiganer – Fotolia.comWer vor der Wahl steht ein Prepaid-Surf-Stick-Paket zu buchen, sollte vor der Entscheidung verschiedene Kriterien beachten. Denn nicht jedes Angebot eignet sich für den eigenen Bedarf. Einige Pakete bieten oftmals nur unzureichende Flächenabdeckung. Welche Mobilfunkanbieter den eigenen Aufenthaltsort versorgen und welche Geschwindigkeiten dort zur Verfügung stehen, sollte deshalb vor der Buchung eines Daten-Tarifes genau abgeklärt werden.
Hat man sich für einen Anbieter entschieden, gibt es häufig verschiedene Angebote im entsprechenden Netz. Bei günstigen Prepaid-Paketen zu Weihnachten kann es vorkommen, das der enthaltene UMTS-Surf-Stick nicht mehr ganz dem aktuellen Stand der Technik entspricht. So liegt den knapp 30 Euro teuren Monats-Paketen von N24, ProSieben und Vodafone jeweils ein UMTS-Surf-Stick bei, der für den Datenempfang lediglich HSDPA mit bis zu 3,6 MBit/s unterstützt.
Im Gegensatz dazu beherrscht der mit einem Net-Lock versehene BILDmobil Speedstick HSDPA mit bis zu 7,2 MBit/s und ist damit doppelt so schnell. BILDmobil realisiert sein Angebot im Netz von Vodafone, das neben T-Mobile zu den am besten ausgebauten Netzen Deutschlands zählt. Damit lässt sich in entsprechenden Gegenden die volle Kapazität des UMTS-Netzes von Vodafone ausnutzen. Noch schnellere UMTS-Surf-Sticks können im Online-Shop von Vodafone für 99,90 Euro oder 129,90 Euro bezogen werden. Auch im Netz von o2 sind mittlerweile Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 MBit/s im Downstream möglich. Allerdings können die Besitzer von o2-Prepaid-Surf-Stick-Paketen ebenfalls nur eine maximale Datenrate von bis zu 3,6 MBit/s umsetzen.
Vorsicht bei Geschwindigkeits-Drosselungen und AGBs
Der Großteil der Tages- und Wochen-Flat-Pakete hat eine Volumenbegrenzung von 1 GB, bei Monats-Flats sind es 5 GB. Ist dieser Wert erreicht, wird die Bandbreite automatisch auf GPRS- oder ISDN-Niveau gedrosselt. Der Kunde kann dann nur noch mit maximal 56 kBit/s im Downstream weiter surfen.
Das Beispiel Xtra web’n'walk DayFlat von T-Mobile macht es deutlich. Hat man das Freivolumen von 1 GB verbraucht, wird die Bandbreite für die restlichen Stunden des Tages auf maximal 384 kBit/s im Downstream und 16 kBit/s im Upstream reduziert, ab einem Datenvolumen von 2 GB auf maximal 64 kBit/s im Downstream.
Viele Daten-Tarife haben in ihren AGBs bestimmte Einschränkungen festgelegt. So ist bei nahezu allen Paketen die Nutzung von Online-Diensten wie Internet-Telefonie (VoIP) oder Peer-to-Peer-Verbindungen untersagt. T-Mobile und Vodafone erlauben zudem kein Instant-Messaging. Einige in den Paketen enthaltene UMTS-Surf-Sticks haben außerdem einen SIM- bzw. Net-Lock. Das bindet den Nutzer an den jeweiligen Mobilfunkanbieter und lässt einen Wechsel des Tarifes erst nach vorheriger Freischaltung zu. SIM- bzw. Net-Lock-freie Surf-Sticks gibt es unter anderem bei T-Mobile, Fonic, Blau und Medion Mobile.
Durch den einmaligen Kaufpreis ohne Folgekosten eignen sich die Prepaid-Surf-Stick-Pakete auch gut als Geschenk. Beachtet man bei der Wahl des richtigen Paketes die Netzabdeckung, die jeweiligen Vertragsbedingungen und die Art der beigefügten Hardware, kann das Prepaid-Surf-Stick-Paket zum gern gesehenen Geschenk zu Weihnachten für Familienmitglieder oder Freunde werden.











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