RTL, ProSieben und Co: DVB-T2-Test in Niedersachsen

Bild: ProSieben und CoEin groß angelegter Test soll in Niedersachsen bis Mitte 2012 zeigen, wie DVB-T optimiert werden kann. Dazu senden die Standorte Lüneburg und Rosengarten seit neuestem zusätzlich ein DVB-T2-Signal. Der neue Standard ermöglicht entweder mehr Sender pro Kanal, eine bessere Qualität mit weniger Kompressionsartefakten oder HDTV. Eine generelle Einführung des Standards soll erst in einigen Jahren erfolgen.
Ziel des Versuchs ist laut der Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM) die bestmöglichen Parameter des Nachfolgesystems zu ermitteln. Dazu setzt die NLM auf eine Kooperation mit den Öffentlich-Rechtlichen, der Mediengruppe RTL sowie der ProSiebenSat1 Media AG. Mit der Projektleitung wurde das Institut für Nachrichtentechnik der TU Braunschweig beauftragt, technischer Partner ist der Dienstleister Media Broadcast.
In Deutschland existieren inzwischen 24 Millionen DVB-T-Endgeräte. Die bereits vorhandenen Receiver lassen sich allerdings nicht zum Empfang von DVB-T 2-Signalen benutzen. Der neue Standard setzt sowohl auf eine verbesserte Signalmodulation als auch auf das neuere Kompressionsverfahren MPEG-4. Daher lassen sich bisherige Empfänger nicht einfach per Software-Update nachrüsten.










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