Sat.1, ProSieben, N24 und kabel eins in Rhein-Main weiter über DVB-T verfügbar

Bild: Prosieben & Co.Die Versammlung der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen) hat in ihrer heutigen Sitzung Zulassungsverlängerungen für die terrestrische Verbreitung über DVB-T im Rhein-Main-Gebiet beschlossen. Da die Zulassungen im Jahr 2004 für zunächst fünf Jahre erteilt worden waren, hat die ProSiebenSat.1 Media AG für die Programme Sat.1, ProSieben, kabel eins und N24 eine Verlängerung um weitere fünf Jahre beantragt. Wie die LPR Hessen mitteilt, konnte den Anträgen insgesamt stattgegeben und eine Verlängerung bis zum Jahr 2014 ausgesprochen werden.
Grünes Licht für DVB-T lokal in weiteren fünf sächsischen Sendegebieten
Unterdessen vergibt der Medienrat der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) Zulassungen für digitales Antennenfernsehen an private Rundfunkanstalten. Durch die Erweiterung um fünf zusätzliche Sendegebiete können die privaten sächsischen Lokal- und Regionalfernsehprogramme auch nach der für Anfang 2010 geplanten Analog-Abschaltung weiterhin über Antenne empfangen werden. Darüber hinaus erhöhen die Veranstalter und Anbieter sonstiger Programme die Meinungs- und Programmvielfalt in den Sendegebieten. So können die Lokalsender Sachsen Fernsehen Chemnitz, Dresden Fernsehen, kanal 8, TeleVision Zwickau, das Vogtland Regional Fernsehen sowie euro-Regional tv ihre Programmen senden.
Die DVB-T-Zulassungen knüpfen an das DVB-T-Projekt in Leipzig an, wo bereits seit Mitte März 2008 vier private Fernseh- und zwei Hörfunkprogramme probeweise digital-terrestrisch zu empfangen sind. Die SLM führt durch dieses Vergabeverfahren ihr bereits im Oktober 2008 begonnenes Vorhaben fort, einen möglichst nahtlosen Übergang von der analogen zur ausschließlich digitalen terrestrischen Fernsehversorgung zu gewährleisten. "Obwohl noch nicht abschließend feststeht, wer die Sendernetze künftig betreiben wird, hat die SLM mit der Lizenzerteilung die erforderliche programmliche und wirtschaftliche Planungssicherheit der betroffenen sächsischen privaten Fernsehveranstalter medienrechtlich sichergestellt", erklärte der Präsident des Medienrates der SLM, Prof. Kurt-Ulrich Mayer.











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