Neu – Mit Snoog mobile + ICQ gratis über Handys chatten

Bild: © snoog-mobileUnter der Web-Adresse http://snoogmobile.com/ findet sich ein neuer Mobilfunk-Discounter mit der Markenbezeichnung "Snoog mobile". Snoog mobile richtet sich vornehmlich an junge Kunden im Alter zwischen 16 und 24 Jahren. Angeboten wird eine herkömmliche Mobilfunk-Prepaid-Karte die über das Vodafone-Netz realisiert wird. Als besonderes Highlight bietet Snoog mobile die Möglichkeit, kostenlos über ICQ mit Freunden zu chatten.
Sieht man einmal von dem kostenlosen ICQ-Dienst im Handy-Display ab, sind die Konditionen für Gespräche und Kurzmitteilungen im Verhältnis zu anderen Discounter-Angeboten eher weniger attraktiv. So wird das Starterset zum Preis von 15,00 Euro angeboten; auf der SIM-Karte sind fünf Euro Startguthaben freigeschaltet. Für Gespräche innerhalb der Snoog mobile Community berechnet der Provider fünf Cent pro Minute, alle anderen Gespräche in die deutschen Netze und auch Kurzmitteilungen werden mit 15 Cent pro Minute bzw. SMS abgerechnet. Dieser Preis gilt auch für die Abfrage der Mailbox. Wer mit der SIM-Karte ins mobile Internet möchte, bezahlt 39 Cent pro Megabyte, abgerechnet wird hier in 10-KB Schritten.
Interessant dafür sind allerdings die kostenlosen ICQ-Mitteilungen. Hierbei entstehen dem Nutzer weder Kosten für Textnachrichten, noch Kosten für Downloads. Ein Download- oder Nachrichten-Limit gibt es nicht. Laut Provider-Angaben gibt es bereits mehr als 100 Handys, die die ICQ-Funktion unterstützen. Um welche Handys es sich hierbei handelt, können Sie auf der Snoog mobile Homepage einsehen.
Das Gratis-Angebot für ICQ hat allerdings seinen Preis; dieser Service-Dienst wird über Werbung finanziert. In regelmäßigen Abständen wird via SMS oder auch MMS für Konzerntickets, Rabatt-Angebote, Gewinnspiele oder Einladungen zu Events geworben. Im ICQ-Messenger können sich auch Werbebanner zeigen.
In der Startphase der neuen Mobilfunk-Marke soll es allerdings nur wenig Werbung geben. Selbst später soll sich die Zahl der Offerten auf maximal fünf pro Tag beschränken. Der Kunde kann die Themen der Werbeeinblendungen selber beeinflussen, und zwar über sein Profil, das er im passwortgesicherten Bereich der Provider-Webseite erstellen und verändern kann.
Hinter den Initiatoren dieser Marke findet man ein bekanntes Gesicht aus der Telekommunikationsbranche, nämlich Rudolf Gröger. Gröger hatte jahrelang die Geschicke des Münchener Mobilfunk-Netzbetreibers o2-Germany geleitet und war dann Präsident des Handy-TV-Plattformbetreibers "Mobile 3.0". Mobile 3.0 war ein Gemeinschaftsunternehmen um die Verlagshäuser Hubert Burda Media und Georg von Holtzbrinck sowie den DMB-Portalbetreiber Mobiles Fernsehen Deutschland (MFD) und sollte das Handy-Fernsehen nach dem DVB-H-Standard auf den Weg bringen. Das Konzept von Mobile 3.0 wurde allerdings vor gut einem Jahr wieder aufgegeben.











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