Sony Ericsson präsentiert Vivaz: Symbian-Smartphone macht HD-Videoaufnahmen

Bild: Sony EricssonHandys und Smartphones im Megapixelwahn und die neusten Facebook-Nachrichten immer zum Zugriff bereit. So sieht es momentan auf dem Markt aus. Sony Ericsson versucht nun den Spagat zwischen Foto- und Videohandy sowie einem Web-2.0-Surfer. Damit wären auch schon die beiden Top-Features des neuen Vivaz von Sony Ericsson benannt. Das Handy ist ausgestattet mit einer 8,1-Megapixel-Kamera, die allerhand Funktionen bietet. Bilder lassen sich bequem per PictBridge drucken. Das Besondere jedoch: Die Kamera nimmt Videos in HD-Qualität auf. Mit einem
speziellen Knopf erreicht der Nutzer sofort die Videofunktion. Das Sony Ericsson Vivaz spart also Zeit. Videoschnappschüsse in hoher Qualität sind also schnell möglich. Unterstützt wird die Kamera von einem Fotolicht. Der Nutzer hat außerdem die Möglichkeit Objekte mit dem 4-fachen digitalen Zoom zu vergrößern. Zum Scharfstellen nutzt die Kamera den bekannten Autofokus. Desweiteren stehen dem Nutzer des Vivaz Gesichtserkennung, Smile Shutter und ein Bildstabilisator zur Seite.
Facebook, Twitter und Youtube sind kein Problem
Geschossene Fotos können Enthusiasten sofort auf ihren Fotoblog laden. Doch das kann, angesichts der Datentransferraten schon mal dauern. Praktisch, das solche Uploads im Hintergrund ablaufen. Fotos hochladen und telefonieren gleichzeitig ist also kein Problem. Zahlreiche weitere Applikationen lassen den Zugriff auf Facebook, Twitter oder Youtube zu und ermöglichen so bequemes surfen im Internet unterwegs. Wer also gerade Bus fährt, der kann mal eben auf den Account seiner Wahl zugreifen und dort zum Beispiel einen Pinnwand-Eintrag auf Facebook verfassen.
Das Sony Ericsson Vivaz ist sicherlich als Videohandy zu bezeichnen. Als solches besitzt es auch einen TV-Ausgang. Ob das verfolgen der Lieblingsserie auf dem 3,2-Zoll-Touchscreen im 16 zu 9 Format der mit 640 mal 360 Pixel auflöst, wirklich Spaß macht, bleibt ab zu warten. 16,8 Millionen Farben sollten jedoch farbenfrohe Benutzer erfreuen.
Quadband-Handy mit UMTS-, HSDPA- und EDGE-Unterstützung
Sony Ericsson setzt beim Vivaz auf das Betriebssystem Symbian-S60-5th-Edition. Das Handy funkt als Quadband/EDGE-Handy in den meisten Netzen dieser Welt und verbindet sich außerdem per UMTS und HSDPA, mit einer Geschwindigkeit von bis zu 7,2 MBit/s, mit der nächsten Mobilfunkantenne. Des Weiteren steht WLAN zur Verfügung, um auch daheim im Internet surfen zu können. Mittlerweile üblich ist auch der GPS-Empfänger. Die Navigationssoftware ist von Wisepilot. Zudem unterstützt das Handy auch 3D-Spiele und externe microSD-Speicherkarten mit bis zu 16 GB Kapazität, die den internen Speicher von 75 MB erweitern. Die 75 MB an internen Speicher klingen im ersten Moment für ein Handy mit HD-Video-Funktion eher spärlich. Dafür spendiert Sony Ericsson jedoch wenigstens eine 8-GB-Speicherkarte im Lieferumfang dazu. Die Musiksammlung findet ihren Weg über den 3,5-Millimeter Klinken-Anschluss in die Kopfhörer.
Telefonieren kann man mit dem Vivaz natürlich auch. Die Gesprächszeit soll bis zu 13 Stunden betragen. Nutzt man UMTS, muss man mit 5 Stunden leben. Als Videohandy kann man es natürlich auch dazu nutzen, Videotelefonate zu führen. Diejenigen, die das begeistert, müssen mit einer Akku-Laufzeit von 2,5 Stunden rechnen. Im Standby sollen maximal aber 440 Stunden im Akku des Vivaz Platz finden.
Das neue Sony Ericsson Handy wiegt 97 Gramm und misst 107 mal 52 mal 12,5 Millimeter. Im Laufe des ersten Quartals 2010 soll das Vivaz für 419 Euro in den Farben Moon Silver, Cosmic Black, Galaxy Blue und Venus Ruby im Handel erhältlich sein.











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