Speedport und FRITZ!Box: VDSL-Router mit Modem

Bild: Deutsche TelekomDer Breitband-Hunger der Internet-Nutzer wächst zusehend. Dabei zählt jedoch nicht mehr nur der Internetzugang, sondern auch der Wunsch nach hochauflösendem IPTV und VoIP-Telefonaten. Doch um den schnellen Online-Zugang wirklich nutzen zu können, zählt nicht nur der Anschluss Es bedarf vor allem auch der passenden Hardware. Im Prinzip funktionieren auch ältere Router mit einem vorgeschaltenem VDSL-Modem. In Foren klagen User jedoch immer wieder über Geschwindigkeitseinbußen, wenn ältere Router in Verbindung mit einem VDSL-Anschluss genutzt werden.
Oftmals wird den Kunden mit einem Vertragsabschluss die passende Hardware angeboten. Diese kann gekauft oder auch mit den monatlichen Grundkosten zusammen gemietet werden. Außerhalb von Laufzeitverträgen kann alternativ nach einem VDSL-Router Ausschau gehalten werden. Das Online-Magazin teltarif.de hat aktuell im Angebot befindliche Hardware in Verbindung mit einem VDSL-Vertrag mit dem Hardware-Kauf ohne Vertragsbindung verglichen und zusammengestellt.
T-Home bietet Speedport-Router W920V und W722V zur Miete an
Die T-Home vermittelt zu ihren Verträgen seit Jahren Speedport-Router, die von dem Berliner Hersteller AVM hergestellt werden. Wer einen VDSL-Anschluss von T-Home bucht, kann sich aktuell zwischen dem Speedport W920V und dem Speedport W722V entscheiden. Beide Geräte dienen neben der Funktion als Router und Modem auch für den Anschluss von zwei analogen Endgeräten wie Telefon oder Fax. Der Speedport W920V hat zudem eine DECT-Basisstation für den Anschluss von bis zu fünf Handgeräten oder bis zu acht ISDN-Telefone integriert. Die DECT-Funktion kann, ebenso wie WLAN-N, per Knopfdruck oder Zeitschaltung an- und ausgeschaltet werden.
T-Home stellt seinen Kunden die Hardware zur Miete bereit. Der Speedport W920V hat dabei einen monatlichen Grundpreis von 3,95 Euro, der Speedport W722V schlägt mit monatlich 2,95 Euro zu Buche. Nach jeweils zwölf Monaten Mietzeit sinkt der Mietpreis aufgrund einer Preisstaffelung, so dass er nach vier Jahren weniger als 1 Euro beträgt. Das Mietangebot hat den Vorteil, dass bei einem Defekt das Gerät kostenfrei ausgetauscht wird. Nachteil allerdings ist, dass die Router über die gesamte Mietdauer Eigentum der Telekom bleiben. In Online-Shops sind die Router für etwa 170 Euro (W920V) und 125 Euro (W722V) zu beziehen.
FRITZ!Box Fon WLAN 7390 im Handel oder als Homeserver über 1&1

Bild: AVMAuch beim Hersteller AVM direkt findet sich passende VDSL-Hardware. Viele Provider greifen auf das Angebot zurück. So auch 1&1, die mit dem Homeserver den technischen Zwilling der FRITZ!Box Fon WLAN 7390 anbieten. Neben vier LAN-Anschlüssen, einer DECT-Basisstation, Anschlussmöglichkeiten für analoge und ISDN-Telefone und zwei USB-Ports verfügt die Box auch über einen UPnP-Server für Audio- und Video-Streaming. Den 1&1 Homeserver erhalten Kunden kostenlos, wenn sie zu ihrer Doppelflat 50 000 die Homenet-Option für 2,99 Euro monatlich mit einer Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten buchen. Alternativ verkauft AVM seine 7390 auch auf dem freien Markt. Die Box lässt sich im Online-Handel schon jetzt für etwa 235 Euro vorbestellen. Die Auslieferung der Box soll AVM zufolge demnächst beginnen.
Der Telekommunikationsanbieter Vodafone ermöglicht seinen Kunden den VDSL-Zugang durch ein kostenloses VDSL-Vorschaltmodem sowie durch die VDSL-kompatible EasyBox 602 oder die EasyBox 802, die auch ISDN unterstützt. Beide EasyBoxen lassen sich über vier LAN-Ports und per WLAN-N mit dem PC verbinden und ermöglichen den Anschluss von mehreren analogen Telefonen oder Faxgeräten sowie USB-Ports, zum Beispiel für Speichersticks.
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