Telekom fordert Fremdzugriff auf Kabelnetze
Laut einem Bericht der Zeitung "Die Welt" verlangt die Telekom, dass neben den konzerneigenen Telekommunikationszugängen auch Kabelnetze unter die Regulierung fallen sollen. "Kabelnetzbetreiber haben die breitbandige Verkabelung in den Häusern, auf die Wettbewerber auch Zugriff haben sollten" – so formulierte der Telekom-Vorstandsvorsitzende René Obermann die Forderung.
Das nicht zu berücksichtigen bezeichnete er als "unlogisch". Damit schließt sich die Telekom dem Provider 1&1 an, der bereits vor einigen Monaten Zugriff auf die Kabelnetze forderte. Laut der "Welt" sieht Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur, allerdings keinen Handlungsbedarf, da der Marktanteil der Kabelnetzbetreiber weniger als zehn Prozent betrage.
Die Kabelnetzbetreiber werben zur Zeit vor allem mit hohen Bandbreiten um Neukunden. Am 8. Februar verkündete Kabel Deutschland, die Bandbreiten zunächst in Hamburg, später auch in Berlin, Hannover und München auf bis zu 100 MBit/s im Downstream anzuheben. Das ist die doppelte Geschwindigkeit der schnellsten VDSL-Zugänge, die die Telekom derzeit im Angebot hat.










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