Tipps für die Handy-Nutzung im Winterurlaub

Bild: TelekomNicht nur zu Hause möchte man mobil erreichbar sein, auch im Urlaub bleibt der Kontakt über das Handy oder Smartphone bei vielen bestehen. Wenn auch nur den Verwandten oder Freunden bestätigt werden soll, dass man am Urlaubsziel wohlbehalten angekommen ist, können bereits bei kurzen Gesprächen unnötig hohe Kosten entstehen. Dank der EU-Regulierung sind Gespräche vom Mobiltelefon in europäische Auslandsziele bereits deutlich günstiger geworden. Beispielsweise kosten Gespräche aus Frankreich oder Österreich maximal 51 Cent pro Minute. Für ankommende Gespräche fallen höchstens 22 Cent die Minute an. Deutlich teurer kann es jedoch außerhalb der EU werden. Gespräche aus der Schweiz werden noch mit teuren 1,50 Euro pro Minute veranschlagt. Bevor der Urlaub angetreten wird, sollte man sich entsprechend über die Gesprächspreise und Roaminggebühren der Anbieter informieren.
Eine weitere Kostenfalle bei der Nutzung des Handys im Ausland ist die Mailbox. Ist diese im Urlaub eingeschaltet, können dreifache Kosten entstehen. Bereits beim Empfang einer Nachricht werden Gebühren für die Weiterleitung des Anrufs ins Ausland berechnet. Die Rückleitung des Anrufs nach Deutschland zur Mailbox verursacht wieder Kosten, ebenso das Abhören der Nachricht. Sofern die Mailbox nicht zwingend gebraucht wird, ist es ratsam diese bei einem Auslandsaufenthalt auszuschalten. Um einiges günstiger kann der Versand von SMS anstelle von kurzen Telefonaten sein. Eine Kurznachricht ist mit 13 Cent innerhalb der EU und oft 39 Cent im weiteren Ausland preiswerter als eine Gesprächsminute.
Vorsicht bei Kälte und Schnee: Handy trägt oft Schäden davon
Vor allem im Winterurlaub sollte auch auf das Gerät selbst ein Augenmerk gelegt werden. Kälte und abrupte Temperaturunterschiede können beim Handy oder Smartphone erhebliche Schäden verursachen. Die Akkuleistung nimmt ab und bei älteren Modellen kann sogar das Display einfrieren. Kommt man von draußen ins Warme, sollte das Handy außerdem noch etwa 30 bis 60 Minuten in der Tasche bleiben, da sich ansonsten Kondenswasser im ausgekühlten Gerät bilden und nirgendwo entweichen kann. Sollte das Handy im Freien in den Schnee oder eine Pfütze fallen, ist es ratsam das Gerät auszuschalten und den Akku zu entfernen, um so einen Kurzschluss zu vermeiden. Ein weiterer Tipp: Lassen Sie ihr Handy nie lange im Freien oder über Nacht im Auto liegen.











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