T-Mobile und Vodafone: UMTS-Ausbau im D-Netz

Bild: VodafoneDas mobile Internet hat mittlerweile einen Status erreicht, wo es aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken ist. Ob mit Handy, Smartphone oder Netbook – Immer mehr Menschen wollen überall und jederzeit online sein. Bei der Auswahl des richtigen Tarifes zählt dabei nicht allein der Preis und das Surfverhalten. Auch auf den Netzausbau im entsprechenden Surfgebiet sollte geachtet werden. Oftmals sind die zu erreichenden Geschwindigkeiten innerhalb eines Tarifes mit keinen konkreten Zahlen festgelegt. Vielmehr werden die Angebote mit von-bis-Werten ausgewiesen. Das liegt daran, dass es sich bei UMTS um ein so genanntes shared medium handelt, was bedeutet, dass mit zunehmendem Traffic die Bandbreite sinkt. So kann es vorkommen, dass besonders in Ballungszentren die Surfgeschwindigkeit rapide sinken kann, wie teltarif.de berichtet.
Technikversionen: Von UMTS bis HSPA+
Einfaches UMTS ermöglicht eine Geschwindigkeit von maximal 384 kBit/s im Downstream und maximal 64 kBit/s im Upstream, das beschleunigte HSPA immerhin 14,4 MBit/s (HSDPA) im Downstream und Upload-Raten von maximal 5,76 MBit/s (HSUPA). Die schnellste Datenübertragung bieten dabei die beiden Mobilfunkanbieter Vodafone und T-Mobile. Aktuell wird sogar an einer noch schnelleren Internet-Variante gearbeitet, dem sogenannten HSPA+. Der Netzbetreiber o2 testet derzeit in München diesen Standard, der dank besserer Codierung mehr Bits pro Funkkanal übertragen kann und je nach Ausbaustufe einen Downstream von bis zu 84 MBit/s ermöglicht. Bei der in München getesteten Technikversion (MIMO) sollen Datenraten von bis zu 28 MBit/s im Down- und bis zu 5,76 MBit/s im Upstream möglich sein.
T-Mobile setzt auf Geschwindigkeit
Doch welcher Anbieter bietet die besten Tarife? Und welches Netz ist derzeit am besten ausgebaut? Der Netzausbau schreitet bei den Mobilfunkanbietern stetig voran. T-Mobile möchte ab dem zweiten Quartal diesen Jahres mit dem (punktuellen) Ausbau von HSDPA auf Geschwindigkeiten von bis zu 14,4 MBit/s beginnen. Ab Mitte des Jahres wolle man zudem HSPA+ mit bis zu 21 MBit/s einführen, so das bonner Unternehmen. Ende des Jahres soll sogar "HSPA+ 42" gestartet werden. Letzteres soll jedoch von der Kundennachfrage sowie der Verfügbarkeit entsprechender Endgeräte abhängig gemacht werden. Zusätzlich dazu soll auch das UMTS-Netz weiter ausgebaut werden. Dazu zählten "insbesondere die bislang nicht versorgten Randbezirke der größeren Städte sowie Städte und Gemeinden mit weniger als 50.000 Einwohnern".
Weit verbreitet – Vodafone-Angebote
Im Vergleich zum Konkurrenten T-Mobile hält sich Vodafone mit dem HSPA+-Ausbau bislang noch zurück. Auch auf Anfragen des Online-Magazins teltarif.de äußerte der Betreiber noch keine konkreten Pläne. Vodafone betonte in diesem Zuge jedoch, dass die UMTS-Abdeckung bereits mehr als 80 Prozent betragen würde. Die Erhöhung der HSDPA-Geschwindigkeit an besonders frequentierten Orten wie Bahnhöfen oder Flughäfen auf bis zu 14,4 MBit/s sei in Arbeit. In Gebieten, in denen UMTS nicht möglich ist, bietet Vodafone, ebenso wie T-Mobile, nahezu flächendeckend EDGE mit einer Geschwindigkeit von bis zu 220 kBit/s an.











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