UMTS: Mobilen Traffic sparen

Bild: 1&1Im Artikel UMTS-Datentarife jenseits von Flatrates haben wir Ihnen gezeigt, welche günstigen Alternativen es zu UMTS-Flatrates gibt. Vor allem bei Tarifen mit Abrechnung nach Übertragungsvolumen sind Tricks wichtig, mit denen sich die Datenmenge reduzieren lässt. Wir möchten Ihnen einige Möglichkeiten zeigen, mit denen Sie ohne auf wesentliche Informationen zu verzichten mit vergleichswese wenig Traffic im Internet surfen können.
Mobil-Varianten von Internetseiten sparen Übertragungsvolumen
Viele Internetseiten sind inzwischen so grafiklastig, dass sie unnötig hohe Übertragungsvolumina verursachen. Gründe sind neben Bildern auch Flash-Animationen, die Videos oder Werbebanner enthalten können. Alternativen sind Varianten der Seiten, die speziell für Smartphones optimiert sind und die Anzahl der multimedialen Elemente reduzieren. Doch nicht jeder Website-Betreiber erlaubt den Zugriff auf die mobile Version seines Angebots vom Laptop aus. In diesem Falle hilft die Änderung des User-Agent im Browser Ihrer Wahl. Für den Firefox existiert für diesen Zweck beispielsweise die Erweiterung User-Agent-Switcher. Nutzer von Microsofts Internet Explorer in der Version 8 finden Abhilfe mit dem Add-On UAPick von Bayden.
Opera ermöglicht Datenkompression
Der Opera-Browser bietet alternativ in der aktuellen Version eine Turbo-Funktion an, bei der Server des Anbieters Internetseiten vor der Übertragung komprimieren. Dies gilt sowohl für die PC-Version als auch für die Varianten Opera Mobile (Symbian und Windows Mobile) sowie Opera Mini (Läuft auf vielen seltenen und älteren Handys). Ein netter Nebeneffekt ist, dass die Seiten ebenfalls schneller laden als ohne Datenturbo.
T-Mobile stampft die Seiten ebenfalls zusammen
Kunden von T-Mobile erhalten mit dem Speedmanager plus ebenfalls eine Möglichkeit, den Traffic von Internetseiten zu reduzieren. Die Software ist im T-Mobile Communication Center ab Version 2.7 enthalten. Sie komprimiert Daten von Internetseiten und E-Mails. Grafiken lassen sich vor der Übertragung in mehreren verschiedenen Qualitätsstufen verkleinern. Bei starker Kompression entstehen allerdings sichtbare Blockartefakte. Für die Visualisierung einer Nachrichtenseite, bei der es primär auf den Text ankommt, dürfte dies allerdings kaum ein Nachteil sein.
Für Puristen: Bilder und Flash ganz ausschalten
Eine weitere Alternative zur Datenkompression ist, die Übertragung von Bildern und Flash-Videos gänzlich zu verhindern. Dies geschieht im Internet Explorer in den Internetoptionen. Im Reiter "Erweitert" und danach im Bereich "Multimedia" lässt sich die Option "Bilder anzeigen" deaktivieren. Das Flash-Plugin kann man unter "Add-Ons verwalten" ausschalten. Im Firefox hilft das Menü "Einstellungen" beim Deaktivieren der Bilder. Dort entfernt man im Reiter "Inhalt" das Häckchen bei "Grafiken anzeigen". Das Flash-Plugin lässt sich bei den "Add-Ons" im Reiter "Plug-Ins" komplett deaktivieren.











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