Versatel dementiert Einstellung von Privatkunden-Angeboten

Versatel dementiert Einstellung von Privatkunden-Angeboten
Bild: Versatel
Versatel dementiert das vom Handelsblatt ins Leben gerufene Gerücht um die "Einstellung des Privatkunden-Angebots", wie das Telekommunikations-Magazin teltarif.de berichtet. Demnach sei die Aussage, dass sich Versatel mit seinen Angeboten zukünftig ausschließlich an Geschäftskunden wenden wolle, einfach falsch. Das Portal teltarif.de erhielt auf direkte Nachfrage an die Versatel-Sprecherin Jana Wessel folgende Antwort: "Wir sind durchaus zufrieden mit unserem Privatkundengeschäft. Es ändert sich nichts."

Mit dem Privatkunden-Angebot erzielte Versatel immerhin im dritten Quartal einem Umsatz von 79,9 Millionen Euro. Musste gegenüber dem Vorjahr jedoch einen Rückgang von 6,6 Millionen Euro verkraften. Dies sei aber noch lange kein Grund das Privat-Kunden-Segment aufzugeben, so Versatel.

Auch die Zahl der Kunden im Breitband-Privatkunden-Segment ist im Vergleich zum dritten Quartal 2008 gesunken, nämlich von 702 00 Kunden auf 694 00 Breitband-Kunden. Laut Versatel entstanden diese Zahlen aus "einer Bereinigung um etwa 9.000 Inkassokunden, die im dritten Quartal 2009 vorgenommen wurde". Damit könne das DSL-Unternehmen 1 Millionen Euro pro Jahr durch Senkung der Netzwerkkosten einsparen. Zur Zeit versorgt Versatel etwa um die 157 00 Haushalte mit Angeboten und Produkten aus dem TV- und Hörfunk-Bereich.

Umsatzplus im Geschäftskunden-Segment

Versatel konnte aber im Geschäftskunden-Segment gegenüber dem Vorjahr ein Umsatzplus verzeichnen. Demnach stieg hier der Umsatz um 3,7 Prozent auf 151,2 Millionen Euro an. Der Erlös konnte aus den IP-VPN-Diensten gut gemacht werden. Trotz der bedingten wirtschaftlichen Voraussetzungen konnte Versatel "den Auftragseingang im Geschäftskunden-Segment im dritten Quartal 2009 deutlich steigern und den höchsten Auftragseingang der Versatel-Geschichte realisieren".

Von 45,3 Millionen Euro in 2008 stieg der Umsatz im Wholesale-Segment im dritten Quartal 2009 auf 50,2 Millionen Euro. Dazu trug vor allem die Vermarktung der Netzinfrastruktur an Reseller sowie an andere Netzbetreiber bei. Dadurch konnte und kann Versatel weiterhin vom Gesamtwachstum des Telekommunikations-Marktes profitieren.

Alian D. Bandle meint dazu: Alain D. Bandle: "Mit einer elfprozentigen Umsatzsteigerung verglichen mit dem Vorjahresquartal stellt sich das Wholesale-Segment wieder als Wachstumstreiber für die Versatel AG dar. Das hochwertige und leistungsstarke Netz der Versatel AG ist Garant für ein nachhaltiges Wachstum im Wholesale-Segment und sichert somit dieses solide Standbein des Unternehmens. Auch in Zukunft wird unser Wholesale-Geschäft eine tragende Rolle bei der strategischen Ausrichtung spielen. "

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