Vodafone erlaubt Vorbestellungen des HTC Desire

Bild: HTC DesireDas HTC Desire gilt neben kleineren Verbesserungen an der Hardware vor allem wegen der Sense-Oberfläche als das bessere Google Nexus One. Vodafone Deutschland hat das Desire nun in seinen Online-Shop aufgenommen. Der Düsseldorfer Mobilfunkanbieter erlaubt Vorbestellungen des Geräts, das erst im Februar auf dem Mobile World Congress und der im Zuge der CeBIT vorgestellt wurde. Einen Preis oder ein genaues Erscheinungsdatum will Vodafone aber nicht nennen. Interessenten erhalten lediglich eine E-Mail, wenn das Handy verfügbar ist.
Einen ungefähren Anhaltspunkt für den Preis bietet Amazon Deutschland. Dort sind Vorbestellungen für 479,99 Euro ohne Vertrag möglich. In Preissuchmaschinen wird das Gerät bereits ab 435 Euro gelistet, zu denen allerdings je nach Verkäufer noch 6,90 Euro bis 14 Euro Versandkosten hinzukommen. Der Anzeige direkter Verfügbarkeit auf Preissuchmaschinen sollte man übrigens wenig Glauben schenken – die Shops selbst erlauben grundsätzlich nur Vorbestellungen. Allzu lange werden Interessenten des HTC Desire allerdings nicht mehr warten müssen, wie ein Blick ins nahe Ausland verrät: In Österreich wollen T-Mobile und Orange das Gerät in naher Zukunft anbieten.
Sony-Ericsson-Geräte Xperia X2 und Xperia X10 auch bald verfügbar
Das größte Alleinstellungsmerkmal im Vergleich zum Google Nexus One, die HTC Sense-Oberfläche, könnte in absehbarer Zeit allerdings auch ein Problem darstellen: Während neue Android-Versionen mit der Standardobefläche relativ schnell den Weg in Firmware-Updates finden, sitzen beispielsweise Besitzer des HTC Hero noch immer auf Android 1.5 fest. Trotzdem dürften viele Nutzer die intuitive Bedienung der Oberfläche zu schätzen wissen. Der AMOLED-Touchscreen mit 480 mal 800 Bildpunkten bietet genügend Fläche, um viele Widgets übersichtlich anzuordnen.
Ein Blick in den Vodafone-Onlineshop zeigt, dass das HTC Desire nicht das einzige angekündigte Handy ist, welches bald den Weg in die Läden finden dürfte. Das Nokia 1616 und die Sony-Ericsson-Geräte Xperia X2, Xperia X10 sowie Hazel sind ebenfalls in Kürze verfügbar. Das Nokia 1616 spielt allerdings als Einsteigergerät in einer viel niedrigeren Liga als die Smartphones. Das Sony Ericsson Hazel besitzt ein proprietäres Betriebssystem und damit sind nicht allzu viele Applikationen erhältlich. Das Xperia X2 setzt mit Windows Mobile 6.5 auf ein Betriebssystem, das noch in diesem Jahr von der Nachfolgeversion Windows Mobile 7 abgelöst werden dürfte, deren Anwendungen mit bisherigen Systemen inkompatibel sein werden. Lediglich das Xperia X10 basiert wie das HTC Desire auf Android.











0 Kommentare