Vodafone – weniger Mobilfunk-Prepaid-Nutzer und Roaming-Umsatz gering

Bild: VodafoneDer Service-Umsatz von Vodafone über alle Sparten sank im Zeitraum von Juli bis September um 4,9 Prozent auf 2,187 Milliarden Euro in Deutschland. Geringere Roaming-Umsätze aufgrund des veränderten Reiseverhaltens in diesem Jahr angesichts der Krise seien die Ursache. Auch Anstiege bei den mobilen Datendiensten (17,2 Prozent) und in geringem Umfang auch im DSL-Bereich (2 Prozent) sind zu verzeichnen. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres sei jeder dritte DSL-Neukunde (129 000) zu Vodafone gegangen. Der Kundenstamm wuchs damit auf 3,3 Millionen DSL-Kunden. Das sind 13,3 Prozent am Marktanteil.
Als ähnlich umfangreich bezifferte Vodafone die Gruppe seiner Vertragskunden im Mobilfunk-Bereich. 3,4 Millionen zählt hier das Düsseldorfer Unternehmen, den Zuwachs der vergangenen drei Monate um 171 000 Verträge eingeschlossen. Die Gesamtzahl der Mobilfunk-Telefonierer sei indes durch ausgebuchte Prepaid-Karten inaktiver Kunden auf 34,8 Millionen gesunken.
Während die mobilen Datendienste bei Vodafone sichtlich auf dem Vormarsch sind und damit den Ausbau des Datennetzes widerspiegeln, bleibt an anderer Stelle noch einiges zu wünschen übrig. Für September war die Einführung von VDSL-Tarifen angekündigt. Bis heute ist VDSL überregional nur bei den Konkurrenten Telekom und 1&1 erhältlich.











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