VoIP-Dienst und eBay-Tochter Skype auf dem Vormarsch
Der Anbieter für Internet-Telefonie Skype zählt immer mehr Mitglieder. Der Mutter-Konzern eBay stellte die neuen Quartalszahlen für seine Tochter vor. Demnach telefonieren und chatten derweil etwa 521 Millionen Nutzer über den beliebten und kostenlosen Internet-Dienst. Damit verzeichnet Skype einen Zuwachs von 40 Millionen Nutzer. Gerne wird auch die Funktion genutzt um Dateien per Skype auszutauschen. Bereits zum Anfang September gab eBay preis, dass Skype an die Investoren Silver Lake Partners und an die Firma des Netscape-Erfinders Mark Andreesen für 1,9 Milliarden Doller verkauft werden soll. Auch Anfang 2009 wurde schon über einen Verkauf spekuliert. Doch auch eBay wird weiterhin mit 35 Prozent einen Marktanteil an dem VoIP-Dienst Skype haben. Skype wurde im Jahr 2005 von eBay für 3,1 Milliarden Doller gekauft.
Dass die Nutzerzahlen für Skype stetig steigen ist nicht verwunderlich, da die kostenlose Internet-Telefonie immer mehr an Gewichtung gewinnt. Weltweit können Nutzer über den Dienst von Skype zu Skype zum Nulltarif miteinander telefonieren, werden die anfallenden Kosten für den Internetzugang und der Datenverbrauch außer Acht gelassen. Dazu notwendig ist nur ein entsprechendes Headset und ein PC-System oder Laptop sowie die Möglichkeit in das Internet zu gehen.
Für Nutzer, die in das Festnetz oder zu Mobiltelefonen per Skype telefonieren möchten, ist der Dienst allerdings kostenpflichtig. Auch das Telefonieren via Internet mit anderen Nutzern anderer Anbieter ist nicht möglich. Wer Anrufe aus dem herkömmlichen Telefonnetz entgegennehmen möchte, der kann den Dienst Skypeln nutzen, aber auch bei diesem Dienst wird eine entsprechende Gebühr fällig. Für die aktuelle Version des Betriebssystems Windows von Microsoft steht sogar eine Funktion für Konferenzschaltungen zur Verfügung. Damit können bis zu 25 Nutzer miteinander per Konferenzschaltung kommunizieren. Den VoIP-Dienst gibt es für die Betriebssysteme Windows, Linux und Mac OS X. Wer einen Wechseldatenträger wie eine mobile Festplatte oder einen USB-Stick besitzt, der kann Skype auch darüber betreiben.
Neben Skype gibt es auch noch weitere freie VoIP-Software wie Twinkle, KPhone und Jabbim. Zwar hat beispielsweise Twinkle die Möglickeit nur bis zu 3 Gesprächsteilnehmer an einer Konferenzschaltung teilnehmen zu lassen, kann dafür aber auch mit einigen netten Features wie wählbare Ereignisklänge, einer KDE-Adressbuch-Unterstützung und den schon aus Skype bekannten Fotos der Anrufer aufwarten. Dieser Dienst ist momentan nur mit Linux nutzbar, eine Windows-Version existiert noch nicht.











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