VZ-Netzwerke: Handy-Surf-Flatrate bei T-Mobile, Vodafone & Co

Bild: Vodafone und T-MobileNun erhalten die Netzwerke der VZ-Gruppe Einzug auf den mobilen Geräten. In Kooperation mit allen deutschen Mobilfunk-Providern bieten sie eine Flatrate für das Handy an. Sie kostet 2,99 Euro und ermöglicht den Zugriff auf die VZ-Seiten, d.h. die Seite www.schülerVZ.net., die Seite www.studiVZ.net und die letzte von den VZ-Netzwerken betriebenen Seiten www.meinVZ.net.
Dabei fallen, solange die Seiten über den Browser des Handys und nicht über native Anwendungen angesurft werden, keine Kosten für den Datenverkehr an. Der CEO der VZ-Netzwerke, Markus Berger-de-León, sagte: "Mit dem neuen Angebot der VZ-Option passen wir uns dem Nutzerverhalten und den -bedürfnissen optimal an. Bei der mobilen Nutzung gibt es oftmals noch Vorbehalte aus Angst vor hohen Datenverkehrsrechnungen – diese Sorge nehmen wir mit unserem neuen Angebot. Jeder kann von unterwegs zum günstigen Flatratetarif auf schülerVZ, studiVZ und meinVZ zugreifen, ohne sich Sorgen um die Kosten machen zu müssen."
E-Plus- und o2-Kunden bald Zugang zum Tarif
Erklärtes Ziel ist es also die 15,7 Millionen Nutzer der verschiedenen Seiten fester an sich zu binden und ihnen die mobile Nutzung zu erleichtern. Insgesamt werden täglich 12 Millionen Nachrichten an Verwandte, Kollegen oder Freunde verschickt. Wenn das Konzept erfolgreich ist, dürfte die Anzahl versendeter Nachrichten wohl steigen. Die VZ-Option kann zu den derzeit vorhandenen Postpaid- und auch zu Prepaid-Sprachtarifen dazu buchen. Eine Ausnahme bildet Vodafone.
Hier ist die Buchung nur zu den Postpaid-Tarifen, das heißt zu den normalen Laufzeitverträgen möglich. Wer sich für den Prepaid-Weg entscheidet muss darauf achten, dass noch mindestens 2,99 Euro auf der Karte vorhanden sind. Der Preis der VZ-Flat eben. Aktuell ist die VZ-Flat nur für Kunden von T-Mobile und Vodafone verfügbar. Die Flatrate ist nicht für Nutzer der T-Mobile Tarife Combi oder Complete verfügbar. Das Angebot gilt vorerst bis zum 15. Juni 2010. In wie weit der Tarif und zu welcher Konditionen erhalten bleibt, ist derzeit nicht klar.
Auch E-Plus- und o2-Kunden erhalten bald Zugang zu dem Tarif. Die VZ-Netzwerke waren im Herbst nach einer Datenpanne in die Medien gekommen. Es war einem sogenannten Crawler gelungen Millionen Daten von Nutzern auszulesen. Er überlistete die üblichen Sicherheitsmaßnahmen. Infolge dieses Datenlecks wurde eine, im App-Katalog von Palm vorhandene App, aus dem Programm genommen. Zu Beginn des folgenden Jahres soll diese wieder verfügbar sein. Auch für das iPhone gibt es eine App, die den Zugriff auf die VZ-Netzwerke erlaubt. Sie ist weiterhin in Apple’s App-Katalog zu finden. Doch noch einmal die Warnung: Nutzer der VZ-Flat müssen die VZ-Seiten über den Browser des Handys aufrufen. Die erwähnten Apps fallen nicht unter die Bedingungen der Flatrate. Dennoch: Wer häufig eine der Seiten für seine Kommunikation nutzt, für den könnte die VZ-Flatrate ein lohnendes Angebot sein.











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