Kostenloses WLAN-Netz in Berlin: Weiterhin Probleme

Bild: Deutsche TelekomBereits seit drei Jahren gibt es seitens der Regierung Bemühungen ein großflächiges, kostenloses WLAN-Netz innerhalb des Berliner S-Bahn-Rings aufzubauen. Der Senat kommt aber bei der Durchführung nicht voran. Gespräche mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hätten ergeben, dass die meisten Straßenlampen für WLAN-Antennen nicht genutzt werden dürften.
Um die öffentlich zugänglichen WLAN-Angebote gewährleisten zu können, wurde überlegt, die Router etwa an Ampeln und Laternenmasten aufzustellen. Das Aufstellen der Sendemasten an Ampeln sei aus technischen Gründen nicht möglich, so Aussagen der Senatsverwaltung für Wirtschaft.
Der Fraktions- und Landesvorsitzende der Berliner CDU, Frank Henkel äußerte sich wie folgt: "In der Berliner Innenstadt wird es kein kostenloses WLAN geben. Damit verzichtet unsere Stadt erneut auf einen wichtigen Standortvorteil – für die Berliner, die Unternehmen und auch die Touristen. Wie jetzt bekannt wurde, ist die Stadtentwicklungsverwaltung nicht in der Lage gewesen, geeignete Senderstandorte zu finden – bei Tausenden Ampeln und Laternen!"
Der Stuttgarter Breitbandanbieter Airdata ist das letzte Unternehmen, das noch im WLAN-Projekt verblieben ist. Nach den Ergebnissen eines speziell durchgeführten Tests, sollen die WLAN-Sender die Funktionen der Ampeln nicht beeinträchtigen, so das Unternehmen. Das Problem der Sendestandorte und weitere Schwierigkeiten sollen kommenden Dienstag Thema im Senat sein.











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